... wie alles begann

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Einige Daten:

 

1991 Gründung der Parkinson-Gruppe Crailsheim

1993 Status einer Regionalgruppe

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Ein Gedicht von Gertrud Vogt

 

Die Parkinson-Krankheit

 

Die Parkinson-Krankheit schleicht heimlich sich ein,

sie befällt wahllos die Menschen, macht selbst die Großen klein.

Eine Alterskrankheit - wie früher - ist sie leider nicht mehr,

denn sie fällt auch schon über Jüngere her.

Erfährt man vom Arzt ein Parkinson-Patient zu sein,

hat man das Gefühl, jetzt fällt der Himmel ein.

Doch dieses Gefühl muß man schnell bekämpfen,

und die Angst die aufsteigen will, dämpfen.

Zwar sind die Begleiterscheinungen nicht schön,

man zittert, wird steif, kann nicht mehr richtig gehen.

Nun heißt die Parole: in Kampfstellung gehen,

und den Tatsachen ins Auge sehn.

Drei Dinge sind wichtig in dieser Situation

sagte mir vor Jahren ein Facharzt schon:

1. müssen wir die Krankheit annehmen und nicht fragen warum?

denn es gibt auf diese Frage keine Erwiderung.

 

2. soll man sich zu der Krankheit bekennen

und all ihre Schikanen, ich will sie hier nicht alle nennen.

und

3. sag ich wie man es hat mir gesagt:

Sie müssen kämpfen, kämpfen, kämpfen

und w i e habe ich gefragt?

 

Zu den vielen Medikamenten, die wir nehmen ein,

brauchen wir täglich Gymnastik, um länger beweglich zu sein.

Zu dem Rat den ich noch habe muß ich vorweg nehmen,

wir brauchen uns nicht wegen unserer Krankheit schämen.

Es kann ja keiner dafür, der muß sie ertragen,

nicht hinhören, wenn Unverständige etwas Dummes sagen.

Aber ja nicht zurückziehen in die Einsamkeit,

denn es sind viele unserer Mitmenschen zum helfen bereit.

Und unsere Selbsthilfegruppe - ich sprech gern darüber -

denn, weß' des Herz voll ist, deß' geht der Mund über.

Wir finden dort Verständnis, Ratschläge und Freunde in der Not,

und brauchen da nicht tausend auf ein Lot.

 

 

 

freundlich genehmigte die Veröffentlichung: Alfred Vogt

 

 

 

 

 

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